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KfW führt Zuschuss­variante zur Förderung von alters­gerechtem Umbau mit Mitteln des Bundes ein

Seit dem 1. Oktober 2014 können private Eigentümer und Mieter von Zuschüssen profitieren, die dem Abbau von Barrieren in Wohn­gebäuden dienen und zugleich die Einbruch­sicherheit erhöhen sollen. Hierfür stellt der Bund insgesamt 54 Millionen Euro bis 2018 zur Verfügung. Damit wird das seit 5 Jahren erfolgreiche Kredit­programm der KfW „Alters­gerecht Umbauen“ um eine Zuschuss­variante ergänzt. Kombiniert werden können die Zuschüsse mit den Programmen zur energetischen Gebäude­sanierung.


Das Förderprogramm der KfW

Der Programm­start fällt auf den „Internationalen Tag der älteren Menschen“, den die Vereinten Nationen im Jahr 1991 ausgerufen haben, um die Heraus­forderungen und Chancen des demografischen Wandels in das Bewusstsein der Welt­öffentlichkeit zu rücken.

Bundes­bauministerin Barbara Hendricks betont: „Bei der Sanierung von Wohn­gebäuden können Bau­herren durch die Förderung von Sicherheits­maß­nahmen nun drei Fliegen mit einer Klappe schlagen und Kosten sparen, weil sie die Immobilie nur einmal anfassen müssen. Sie können die energetische Sanierung mit dem Ab­bau von Schwellen in der Wohnung verbinden und zugleich etwas für die Sicherheit, gegen Einbrüche tun.“

„Die neue Zuschuss­variante im Programm „Alters­gerecht Um­bauen“ ist eine Ergänzung zum Kredit­programm der KfW. Um so lange wie möglich selbst­bestimmt in der gewohnten Wohn­umgebung leben zu können, fördern wir den barriere­freien oder -armen Umbau von Wohn­immobilien. Damit wird der Wohn­komfort erhöht und die Lebens­qualität z.B. von älteren Menschen wie auch junger Familien verbessert“, sagt Dr. Ingrid Hengster, Vorstands­mitglied der KfW Banken­gruppe.

Das neue Zuschuss­programm setzt dieselben Förder­standards wie das bestehende Kredit­programm „Alters­gerecht Umbauen“.

Mit dem Programm werden beispielsweise boden­gleiche, moderne Duschen, groß­zügig geschnittene Räume oder auch schwellen­lose und einbruch­hemmende Haus- und Wohn­eingangs­türen gefördert. Durch einen früh­zeitigen Umbau werden präventiv die Sturz- und Unfall­gefahr gesenkt und Erleichterungen für pflegende Personen geschaffen.

Antrags­berechtigt sind private Eigentümer von Ein- und Zwei­familien­häusern und Eigentums­wohnungen sowie Mieter.

Finanziert werden bis zu 8% der förder­fähigen Investitions­kosten für die Durch­führung einzelner, frei kombinierbarer Maß­nahmen zur Barriere­reduzierung, maximal jedoch 4.000 EUR pro Wohn­einheit. Für den Förder­standard „Alters­gerechtes Haus“ können Zuschüsse in Höhe von 10% der förder­fähigen Investitions­kosten, maximal 5.000 EUR pro Wohn­einheit, beantragt werden.

Pressemeldung: Quelle KfW

Link zur Orginal-Pressemeldung der KfW

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